„Vom Ertrag und nicht von der Substanz leben“ - Wirtschaftliche Nachhaltigkeit

Wirtschaften so zu gestaltet, das eine solide Grundlage für Erwerb und Wohlstand geschaffen wird, ohne die natürlichen Ressourcen auszubeuten und ökologische Schäden zu hinterlassen, ist eine essentielle sowie schwierige Aufgabe und ist Herausforderung zugleich.
Nachhaltiges Wirtschaften schafft Voraussetzung für ein hohes Umweltniveau ebenso, wie Umweltschutz Voraussetzungen schafft für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Wer künftig ökonomisch erfolgreich sein möchte, muss sich den veränderten Realitäten stellen. Unternehmen müssen neue Wege finden um wirtschaftlichen Erfolg mit Klimaschutz, Ressourceneffizienz und nachhaltiges Wirtschaften zu vereinbaren. Denn wenn einmal die natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen verbraucht sind, brechen die Grundlagen jedes Unternehmen weg.
Unternehmen müssen in ihren Strategien bestehende sowie neue Nachhaltigkeitsstrategien berücksichtigen, um so mögliche Risiken zu vermeiden und neue Chancen zu nutzen. Wirtschaftlicher Erfolg muss dabei auf gesellschaftliche Verantwortung bauen.
„Es ist nicht mehr die Frage, ob die genannten globalen Veränderungen und Herausforderungen überhaupt Auswirkungen auf die Unternehmen haben werden – die Frage ist nur noch wann sie eintreten und wie sie im Detail aussehen werden. Deshalb müssen unsere Unternehmen sich darauf einstellen“, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD).
Nur mit neuen Technologie, Produkten und Lösungen, die diese Entwicklung aufgreifen, können Unternehmen auf dem Mark zukünftig erfolgreich sein und gleichzeitig dazu beitragen, unerwünschte gesellschaftliche Folgen abzumildern.

Nachhaltigkeit ist die notwenige Antwort auf drängende globale Herausforderungen, wie der abnehmenden Verfügbarkeit fossiler Rohstoffe.
Material- und Ressourceneffizenz sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen, muss bei Unternehmen an höchster Stelle stehen, besonders vor dem Hintergrund ständig steigender Material- und Rohstoffpreise.
Investitionen z.B. in den „grüne“ Technologie, aber auch ein effektiveren und bewussteren Umgang mit den natürlichen Ressourcen eröffnen dabei neue Chancen für Unternehmen.
Wie die Bundesregierung, steht die SPD für eine Politik die weitere Rahmenbedingungen schaffen möchte, um eine Steigerung der Material- und Ressourceneffizenz zu erreichen. Im weiteren sollen angemessene ökologische und soziale Standards geschaffen werden, die u.a. zu einer nachhaltigen Erzeugung, Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von Rohstoffen führen.
Nachhaltigkeit in der wirtschaftlichen Entwicklung betrifft auch die Finanzwelt, insbesondere seit dem Aufkommen der jetzigen Weltwirtschaftskrise.
Es ist eine neue Finanzarchitektur nötig, die nicht im Gegensatz zur Nachhaltigkeit steht. Neue Rahmenbedingungen müssen von der Politik, gemeinsam mit der Finanzwirtschaft geschaffen werden, um ein nachhaltiges Banken- und Finanzsystem zu gestalten.