"Der Klimawandel ist eine größere Bedrohung für die Welt als der internationale Terrorismus"
Sir David King, wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung
Der wissenschaftliche Beweis, dass der Mensch das Klima unseres Planeten nachhaltig ändert, ist längst erbracht. Hauptursachen sind die Treibhausgase (v. a. CO2), die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl entstehen. Wie das Glas eines Gewächshauses sammeln diese dauerhaft Wärme in der Erdatmosphäre. Diese Erderwärmung führt zu einer langfristigen Veränderung des Klimas.
Die Aussagen von Wissenschaftlern und Klimaexperten sind eindeutig. Der Klimawandel hat inzwischen derartig bedrohliche Formen angenommen, dass eine globale Klimakatastrophe droht. Das Intergovernmental Panel on Climate Change, die Top-Meterologen der Welt haben festgestellt, dass die Durchschnittstemperatur der Erde um 0,6° C in den letzten 100 Jahren gestiegen ist. Der aktuelle IPCC-Bericht zum Klimawandel kann hier abgerufen werden. Die Berechnungen des früheren Weltbank-Vizepräsidenten Nicholas Stern haben gezeigt: Unterlassener Klimaschutz könnte der Welt einen volkswirtschaftlichen Schaden zufügen, dessen Ausmaß mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs vergleichbar wäre.
Im Verhältnis zu diesem gewaltigen Schadenspotenzial ist wirksamer Klimaschutz – und das ist die gute Nachricht – sehr viel billiger. Wir bekämpfen dabei nicht nur den Klimawandel, wir wachsen auch wirtschaftlich und modernisieren gleichzeitig unsere Volkswirtschaft.
Und wir verringern unseren Ressourcenverbrauch und damit unsere Abhängigkeit von Energieimporten aus politisch instabilen Regionen.
Die SPD meint, Klimaschutz ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, er ist auch sicherheits- und friedenspolitisch vernünftig. Bei unseren Anstrengungen müssen wir allerdings aufs Tempo drücken. Die beiden nächsten Jahrzehnte werden entscheidend sein, um die schlimmsten Folgen der Klimaveränderung zu verhindern. Wenn wir die Klimakatastrophe abwenden wollen, müssen wir unverzüglich handeln. Und: Investitionen in Klimaschutz und Umwelttechnologien sind Investitionen in zukunftsträchtige Arbeitsplätze.
Der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Klima-Agenda 2020 vorgestellt, die acht Maßnahmen zur Bekämpfung von klimaschädlichen Treibhausgasen vorschlägt. Das Flugblatt zur "Klima-Agenda 2020" von Bundesminister Sigmar Gabriel kann hier heruntergeladen werden.
Was bedeutet dies konkret? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen bekommen Sie hier: BMU-Brief-Mitbürger, Klima-Fragen-und-Antworten
Sie sind Hauseigentümerin oder Hauseigentümer? Mieterin oder Mieter? Diese Broschüre zeigt Ihnen, wie Sie Geld sparen können. Und zugleich das Klima schützen.
Noch können wir die schlimmsten Folgen des Klimawandels verhindern. Doch dafür müssen wir jetzt handeln. Unser Ziel lautet: 2020 verursachen wir in Deutschland 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990. Dies ist machbar. Bereits heute ist unser Ausstoß um etwa 18 Prozent geringer als 1990.
Als Papierversion können Sie die Broschüre hier bestellen.

© 2012 Ulrich Kelber, MdB