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Berlin



Besucherfahrt nach Berlin

Besucherfahrten des Bundespresseamtes

Jeder und jede Bundestagsabgeordnete hat im Jahr dreimal die Möglichkeit, eine Besuchergruppe aus seinem oder ihrem Wahlkreis nach Berlin einzuladen. Leider sind die Gruppen des Bundespresseamtes auf 50 Personen pro Fahrt begrenzt. Aus diesem Grund können wir niemandem einen zeitnahen Berlin-Besuch garantieren. Zusagen erfolgen strikt nach Anmeldungseingang. Anmeldungen aus Bonn haben Vorrang, Anmeldungen aus anderen Bundestagswahlkreisen leiten wir an die zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten mit der Bitte um Übernahme weiter. Wegen des großen Andrangs darf jedeR nur einmal an einer solchen Reise teilnehmen. Zur Aufnahme in eine Warteliste benutzen Sie bitte das folgende Email-Formular:

 

 

 

Reisebericht einer Bürgerin

Wie eine Besucherfahrt nach Berlin ablaufen kann, können Sie hier in einem sehr detaillierten, persönlichen Reisebericht einer Teilnehmerin nachlesen: 

 

Meine Berlinreise im August 2016

 

Unsere Reise beginnt am Mittwoch, den 24.08.2016 am Bonner Hauptbahnhof, Treffen 8:00 Uhr. Der Zug startet pünktlich um 8:23 Uhr. Fast fünfzig Leute sind dabei, das Durchschnittsalter: 59 Jahre. Der jüngste Teilnehmer ist 19 Jahre alt, der älteste so um die 80. Wir fahren mit dem ICE 555. Man hört die Gespräche der Mitreisenden. Ich habe mein Strickzeug dabei. Die Zeit vergeht schnell. Die Strecke Berlin bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Ich bin gespannt, was diese politische Bildungsreise mit sich bringt.

 

Angekommen an dem beeindruckenden riesigen neuen Hauptbahnhof werden wir in Empfang genommen von Volker, unserem Reisebegleiter aus dem Bundespresseamt. Wir beginnen den Aufenthalt mit dem ersten Teil einer politischen Stadtführung mit dem Bus, den "Michi" fährt. Volker sagt, der Berliner verniedliche alles,  indem er ein "i" ´dran hänge. Michi fährt uns durch Berlin und Volker erzählt. Der Berliner Hauptbahnhof ist der größte Kreuzungsbahnhof Europas. Dort, wo wir losfahren, war früher das Gefängnis Lehrte, das erste Ein-Zellen- Gefängnis.

 

Unsere Tour geht durch das Viertel, in dem sich Ministerien befinden. Er spricht von den sogenannten „Genitiv- Ministerien“, wie z.B. dem Bundesministerium der Justiz oder der Finanzen. Diese Ministerien seien laut Grundgesetz ein "Muss". Die Ministerien „für“, z.B. Gesundheit oder Arbeit und Soziales seien "Kann – Ministerien“ und daher veränderbar. Wir passieren den Neubau des Bundesnachrichtendienstes (BND) in der Chausseestraße. Rund 4.000 Mitarbeiter werden hier beschäftigt sein. Früher befand sich auf dem Gelände eine Kaserne und gegenüber davon wartete  Lili Marlen auf ihren Liebsten.

 

Seit 2001 ist Berlin in zwölf Stadtbezirke aufgeteilt, die die Funktion von Verwaltungsbezirken haben, mit einem Bezirksamt und einem eigenen Bürgermeister.

 

Wir machen Halt an der Bernauer Straße, Ecke Ackerstraße. Hier verlief die Grenze. Es gibt eine Ausstellung mit gut aufbereiteten Informationen. Berührend sind die Geschichten, die man hier nachlesen kann. Wir trinken einen Kaffee und es geht weiter. Neben all den politischen Informationen gibt es immer wieder kleine Anekdoten, wie die von "Reiner - dem sprechenden Papierkorb", einem Roboter - gesteuerten Mülleimer, der die Menschen bewegen sollte, ihren Müll nicht auf die Straße zu werfen.

 

Wir kommen vorbei am „Mauerpark“, einer Parkanlage an der Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Am jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee, wo James Simon begraben liegt, der die Büste der Nofretete nach Berlin holte. Vorbei am Alexanderplatz, den man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr betreten sollte, weil die kriminelle Energie dort zu hoch ist. Er erhielt seinen Namen 1805 nach dem russischen Zaren. In der Rosenstraße fand 1943 eine Protestdemonstration statt, in der laut Volker rund 2.000 „arische“ Frauen sieben Tage lang Widerstand leisteten, um ihre verhafteten jüdischen Männer freizubekommen. Sie hatten Erfolg. Er berichtet über den Wiederaufbau Berlins, der maßgeblich von den Trümmerfrauen geleistet wurde und er fügt mit Empörung hinzu, dass dies die Frauen sind, die jetzt um die 90 herum sind und deren Töchter heutzutage nicht in Aufsichtsräte dürften.

 

Dom, Museumsinsel mit dem Bode-Museum und dem Pergamonmuseum, die Wohnung der Kanzlerin, „Unter den Linden“, die Humboldt – Universität, Bebelplatz mit dem Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung. Die Siegessäule, 1938 / 1939 von den Nationalsozialisten an die jetzige Stelle versetzt, heute von den Berlinern liebevoll „Goldelse“ genannt. Brandenburger Tor – die Friedensgöttin mit der Quadriga, vor die Eintracht, Freundschaft, Tapferkeit und Staatsklugheit gespannt sind. Das Holocaust – Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Wir haben keine Zeit anzuhalten, aber Volker berichtet, dass man beim Betreten des Denkmals das Gefühl bekommt, dass einem ganz schwindelig wird, dass man sich inmitten der Stelen verloren und alleine vorkommt – so, wie sich damals die Menschen gefühlt haben müssen.

 

Im Nachhinein bin ich ein bißchen unsicher, ob wir all das tatsächlich am Mittwoch gesehen haben, oder am nächsten Tag. Gesehen haben wir es aber. Irgendwann sind wir dann in Richtung Hotel in der Potsdamer Straße, Ecke Bülower Straße.

 

Um 18:00 Uhr geht es wieder in die Stadt zum Essen, das Lokal ist in der Nähe des Kurfürstendamm und gehörte Wolfgang Neuss. Er war Kabarettist und Schauspieler und spielte in Filmen wie "Das Wirtshaus im Spessart" oder "Der Hauptmann von Köpenick" mit.

 

Donnerstag, 25.08.2016

 

Nach einem köstlichen Frühstück geht es wieder mit dem Bus durch die Stadt. Wir fahren in Richtung Gendarmenmarkt mit dem Deutschen und dem Französischen Dom. Dort steht auch die erste Litfaßsäule, sie feierte 2005 ihr 150 jähriges Jubiläum. Der Name der  angrenzenden Mohrenstraße könnte sich auf eine Schenkung einer brandenburgischen Kolonie, dem späteren Ghana beziehen. Die Delegation aus Afrika wohnte hier. Sie brachten reiche Geschenke mit sowie den Wunsch, weiterhin unter dem Schutz des Kurfürsten zu bleiben.

 

Volker berichtet über das Bundespresseamt, welches diese Reise organisiert. Er sagt, dass dort etwa 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ihre Aufgabe besteht darin, das Weltgeschehen neutral auszuwerten und den Politikern zur Verfügung zu stellen, die dann ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen.

 

Wir fahren durch die Tiergartenstraße, wo sich verschiedene Botschaften sowie  Ländervertretungen, wie die des Landes Nordrhein Westfalen befinden. Vorbei an dem Denkmal zu den Euthanasie – Verbrechen und am Kulturforum, welches die westliche Antwort auf die Museumsinsel im Osten sei.

 

Er erwähnt Albert Speer, der in der Zeit des Nationalsozialismus Architekt und Rüstungsorganisator war und die Botschaften von Japan und Italien am Tiergarten entworfen hat. Sie sind Zeugnis für die guten Beziehungen Hitlers zu diesen beiden Ländern.

 

Am Leipziger Platz wurde die "Mall of Berlin" gebaut, ein riesiges Einkaufszentrum. Ende Oktober 2014 wurde bekannt, dass zwanzig am Bau beteiligten rumänische Arbeitern erhebliche Teile ihrer Löhne vorenthalten wurden.

 

In Kreuzberg steht das Rote Rathaus, dort ist der Sitz des Berliner Bürgermeisters. Wir fahren vorbei am Gropius Bau und blicken auf das ehemalige Haus der Ministerien zur DDR - Zeit, das jetzige Finanzministerium mit 2.000 Zimmern. In der Wilhelmstraße sieht man wieder den Verlauf der Mauer. Nebenbei erzählt er von dem Künstler Ai Weiwei, der in Berlin lebt. Er berichtet über das Projekt „Topographie des Terrors“, einer Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der Zeit des Nationalsozialismus. Und dann wieder amüsante Geschichten, wie die von "Strapsharry", einem Travestiekünstler, der in der Nähe ein Gelände hatte, wo man ohne Führerschein Auto fahren lernen konnte.

 

Es geht in das Zeitungsviertel. Als nach der Wende die Kochstraße umbenannt wurde in die "Rudi-Dutschke-Straße" verlegte der Springer Verlag seinen Eingang, um bloß nicht diese Adresse haben zu müssen. Volker erzählt, dass es in Berlin Demos für bessere Radfahrwege gibt. Diese Demos müssen nicht angemeldet werden und es sei immer ein "Katz und Maus Spiel" für die Polizei, wo die Radfahrer nun langfahren würden.  Weil der Berliner ja gerne alles verniedlicht, heißt der Görlitzer Park „Görli“.  Wir fahren an der East Side Gallery vorbei. 114 Künstler haben hier die Mauer künstlerisch gestaltet. Zu DDR - Zeiten sind hier in der Spree Kinder ertrunken, bis endlich eine Alarmanlage installiert wurde.  Der Hochbunker in der Friedrichstraße wurde in der DDR  „Bananenbunker“ genannt, weil hier Trocken- und Südfrüchte aus Kuba gelagert wurden. Die Häuser in der Karl-Marx-Allee sind in einem Stilmix aus sozialistischem Klassizismus, auch „Zuckerbäckerstil“ genannt und preußischer Schinkelschule geprägt. Das Stalin - Denkmal wurde 1961 abgerissen. Das Café Moskau wird von Bundesliga Spielern  besucht. Es ist eine angesagte Diskothek.  Der Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Gebäude in Berlin – das kann sich jeder merken, denn das Jahr hat 365 Tage. „Sankt Walter“ ist einer seiner Spitznamen, in Anspielung an Walter Ulbricht. Es gibt ein Phänomen, dass durch die direkte Sonneneinstrahlung auf der Turmkugel ein Lichtkreuz entsteht. Das kam in der religionsfernen DDR – Zeit natürlich nicht gut an. Volker erzählt von einem Stadtführer, der sagte, "Wenn Sie oben auf den Fernsehturm stehen, können Sie bis zur Nordsee sehen." Gemeint war das Fischrestaurant.

 

In einem der Hochhäuser lebte die Tochter von Erich Mielke. Extra für sie wurde ein Fenster eingebaut, damit sie von dort aus die alljährliche Parade der Nationalen Volksarmee anlässlich des Feiertags zur Gründung der DDR anschauen konnte.

 

In der Rosenthaler Straße in den Hackeschen Höfen hatte Otto Weidt eine Blindenwerkstatt, wo er jüdische Blinde und Taubstumme beschäftigte. Er rettete sich und seine Mitarbeiter, indem er erreichte, dass seine Besen als „wehrwichtig“ anerkannt wurden. Besen brauchte man schließlich auch im Krieg.

 

Wir biegen rechts rein in die Oranienburgerstraße. In der Marienkirche befindet sich ein ausdrucksvolles Wandgemälde, der „Totentanz“, welches zur Zeit der Pest 1485 entstand und erst 1861 wiederentdeckt wurde. Wir passieren die Stelle an der  Leipzigerstraße, wo früher eine Furt war und die Ortsteile Cölln und Berlin lagen. Hier gab es zu damaligen Zeiten eine Kaufmannssiedlung. Woher der Name „Berlin“ kommt? Vielleicht von Albrecht, dem Bären oder weil es dort an der Furt Bären gab ... Zurück zur Politik: Berlin hat 299  Wahlkreise. 630 Abgeordnete sitzen zur Zeit im deutschen Bundestag. Im „Paul-Löbe-Haus“, in dem 22 Ausschüsse tagen, wird die eigentliche Arbeit des Bundestages getan. Paul Löbe war ein Politiker und Reichstagspräsident.

 

Wir besuchen das Willy-Brandt-Haus mit dem Sitz der SPD - Parteizentrale, die sozusagen Dienstleister für die SPD ist. Wir erfahren einiges über die SPD und mir wird der Unterschied zwischen Vision, Wahlversprechen und Kompromiss deutlich. Es gibt ein Foto vor der  Willy-Brandt-Statue, auf dem ich aber nur ganz versteckt zu sehen bin.

 

Es geht weiter zum Mittagessen in der "Alten Pumpe" und von dort aus zum Reichstag. Sicherheitscheck, ein etwas ermüdender Vortrag über das Gebäude und die Arbeit des Bundestages. Dann Kennenlernen von Ulrich Kelber, dem wir diese Reise zu verdanken haben. Bis hinauf in die Kuppel, besondere Ausblicke.

 

Vom Reichstag aus geht es zu Fuß in Richtung Brandenburger Tor. Stopp an der Gedenkstätte für die Roma und Sinti. Zur Schiffsanlegestelle am Bahnhof Friedrichstraße. Es ist so heiß den ganzen Tag schon, eigentlich wollte ich mich erfrischen, aber die Fahrt auf der Spree ist so interessant, dass ich alles sehen und mitbekommen möchte. Zurück am Anleger schaffen Lutz und ich es sogar noch pünktlich zum Beginn einer beeindruckenden Multimedia Show an den Treppen des Bundestages mit Blick auf die Spree und das „Marie-Elisabeth-Lüders-Haus“. Marie-Elisabeth Lüders war Gründungsmitglied der DDP, der späteren FDP, sie gehörte dem Deutschen Bundestag an und war Alterspräsidentin des Parlaments. In dem Film  wird ein Stück Geschichte gezeigt - Mauerbau und Mauerfall. Es ist zum Gänsehaut bekommen. Auf dem Rückweg in der Bahn treffen wir Leute aus unserer Gruppe, mit denen wir neben dem Hotel noch etwas trinken. Lustig ist es und nett.

 

Freitag, 26.08.2016

 

Weiter geht es ... unglaublich was Volker alles weiß und wie unterhaltsam er erzählt. Zum Beispiel, dass neben den Türken die Polen die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe in Berlin sind. Er spricht von der Zeit, als die Siegermächte Berlin besetzten. Vom Olympia-Stadion, was man angeblich abreißen wollte, weil Hitler dort 1936 seine Macht demonstrierte. Schließlich habe man sich darauf beschränkt, nur die Plätze, auf denen er gesessen hatte, herauszureißen. Auf dem Weg zum Wannsee kommen wir an der Tribüne der Avus vorbei.

 

Wir besuchen das Haus der Wannseekonferenz. In diesem Haus fand im Januar 1942 auf Einladung des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD Reinhard Heydrich eine Besprechung statt, die die „Endlösung der Judenfrage“ zum Thema hatte. Es muss ein kalter Tag gewesen sein, der Wannsee war zugefroren und während dieser Zeit wurde der Grunewald abgeholzt, weil man Brennholz brauchte. Alle Teilnehmer der Konferenz haben ihre Mitarbeit zugesagt. Offen blieb die Frage der „jüdischen Mischlinge“, die vertagt wurde.  Was passierte nach dem Krieg mit den Teilnehmern der Konferenz? Einer der Teilnehmer wurde beispielsweise als Mitläufer zu einer Strafe von 500 Mark verurteilt. Ein anderer wurde 1942 bei einem Attentat in Prag erschossen. Und wiederum ein anderer eröffnete als Rechtsanwalt eine Praxis in Ulm. Nach dem Vortrag und dem Rundgang durch die Ausstellung tut es gut, wieder an der frischen Luft zu sein. Noch kurz ein Abstecher zum Max-Liebermann-Haus mit Blick auf den schönen Garten, dann gibt es schon wieder Mittagessen.

 

Am Nachmittag geht es über die Glienicker Brücke, auf der früher die Spione ausgetauscht wurden, weiter nach Potsdam, wo wir das Stasi-Museum in der Lindenstraße besuchen.  Danach bleibt Zeit, um einen kleinen Spaziergang durch Potsdam zu machen, wo es bei der „Potsdamer Eismanufaktur“ das köstlichste Eis gibt.

 

Später zurück in Berlin fahre ich mit Lutz noch zum Prenzlauer Berg, wo wir am „Pfefferberg“ in einem schönen Biergarten den Abend ausklingen lassen.

 

Samstag, 27.08.2016

 

Auf dem Weg in das Museum in der Kulturbrauerei, wo wir die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ besichtigen, erzählt uns Volker die Geschichte der Erfindung der Currywurst. Angeblich soll die Gastronomin Herta Heuwer die typische Soße 1949 kreiert haben. Auch der Döner soll eine Berliner Erfindung sein, von einem türkischen Gastarbeiter, der bemerkte, dass die Deutschen im Laufen „auf die Hand“ essen.  Volker erzählt die Geschichte von dem  Schumacher, der ein Los kaufte. Damit es nicht abhanden kam, klebte er es auf die Tür. Er gewann und brachte das Los mitsamt der Tür, um den Gewinn abzuholen. Unser Weg führt vorbei am „Haus des Lehrer“, einer pädagogischen Bibliothek des Lehrerverein Nähe Alexanderplatz. Hier fand die Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt.

 

Der Stadtteil Prenzlauer Berg ist angesagt. Die ehemaligen Bewohner sind nach Kreuzberg gezogen, doch auch dort werden die Wohnungen jetzt teuer, so dass seit neuestem Lichtenberge im Trend liegt. Noch ein paar Informationen zum Fußballverein Hertha BSC, zu Käthe Kollwitz und zu Osman Kalin, der Gemüse an der Mauer anbaute und ein Baumhaus errichtete. Zu Weihnachten soll er durch ein Türchen in der Mauer Päckchen an die DDR Polizisten verschenkt haben.  Vorbei an der neuen Synagoge mit der goldenen Kuppel in der Oranienburger Straße. Mittagessen beim Inder und bevor es weitergeht noch ein paar Schritte durch die Heckmann Höfe, wo Herr U einen wunderbaren Strickladen hat.

 

Und bevor uns Volker verabschiedet erzählt er noch, dass Erich Honecker Modell war für das typische Berliner Ampelmännchen. Wir jedenfalls haben freie Fahrt zurück nach Bonn und blicken zurück auf erlebnisreiche und besondere Tage in Berlin!

 

anonymisiert

Bonn, den 19.09.2016

 

Berlin





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