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    <title>Weblog von Ulrich Kelber, MdB</title>
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    <copyright>© Ulrich Kelber</copyright>             <!-- Copyright notice -->
    <category>Weblog</category>
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      <title>Weblog von Ulrich Kelber, MdB</title>
      <link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html</link>
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 <title><![CDATA[Wem Aigner und Klöckner helfen]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1105</link>
<description><![CDATA[Am 16. März stimmt das Europäische Parlament darüber ab, wie u.a. der Kalorien-, Fett-, Salz- und Zuckergehalt von Lebensmitteln gekennzeichnet werden muss. SPD, Gesundheitsexperten und Verbraucherschützer plädieren für die Ampelkennzeichnung, bei der Farben auf einen Blick vor überzuckerten und kalorienreichen Produkten warnen. Auf Druck von Bundesministerin Aigner und ihrer medial umtriebigen Staatssekretärin Klöckner wollen die CDU/CSU-Europaparlamentarierinnen die Möglichkeit einer Ampelkennzeichnung verbieten. Aigner und Klöckner erfüllen damit devot den Wunsch großer Lebensmittelkonzerne.<br />
<br />
Klöckner und Aigner hatten gehofft, diesen Coup unbemerkt von der Öffentlichkeit machen zu können. Daraus wird nach einem Brief zahlreicher Organisationen pro Ampelkennzeichnung nichts. Unterzeichner des Schreibens sind neben dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) der GKV-Spitzenverband, die AOK, die Bundesärztekammer, die Deutsche Herzstiftung, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und diabetesDE. Aigner und Klöckner müssen begreifen, dass sie für Verbraucher- und nicht für Lobbyschutz zuständig sind.<br />
]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1105</comments>
 <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 08:03:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Keine Ehrenmänner]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1104</link>
<description><![CDATA[CDU/CSU/FDP setzen auf eine neue vertragliche Vereinbarung mit EON, RWE & Co. zur Frage der Laufzeit der Atomkraftwerke und der Verwendung der immensen Gewinne. Nur zur Erinnerung: RWE und EON machen trotz Finanzkrise Rekordgewinne, alleine RWE 2009 über 7 Mrd. Euro.<br />
<br />
Vereinbarungen und Verträge schließt man mit Menschen, von denen man glaubt, dass sie die geschlossenen Vereinbarungen auch einhalten. „Ehrenmänner“ nennt man so etwas althergebracht. Nur: Die Spitzen von EON, RWE & Co. sind keine Ehrenmänner, sie wollen die Vereinbarungen nicht einhalten, wenn sie ihre eigenen Vorteile abgeschöpft haben.<br />
<br />
So auch mit dem Ausstieg aus der Atomenergie, der am 14. Juni 2000 von den Betreibern der Kernkraftwerke  und Regierungsvertretern unterschrieben wurde. Diesen wollen RWE, EON & Co. jetzt aufheben, nachdem sie zehn Jahr wirtschaftliche Vorteile aus zahlreichen Regelungen des Vertrags und des dazugehörigen Gesetzes gesammelt haben. Dabei hatten sie zugesagt, dass „beide Seiten (…) ihren Teil dazu beitragen, dass der Inhalt dieser Vereinbarung dauerhaft umgesetzt wird.“ Wie gesagt: Keine Ehrenmänner<br />
]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1104</comments>
 <pubDate>Mon, 8 Mar 2010 08:01:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Das wahre umweltpolitische Gesicht von Schwarzgelb]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1103</link>
<description><![CDATA[Bundesumweltminister Röttgen redet gefällig über Ökologie. Und auch die „schwarzgrünen“ Ministerpräsidenten Müller und von Beust machen so, als sei die CDU ergrünt. Zeit immer wieder auf die Realität schwarzer oder schwarzgelber Umweltpolitik zu schauen. Diesmal am Beispiel Niedersachsen. Dort ist seit März durch Gesetzesänderung erlaubt, den geschützten Grünstreifen an Seen und Flüssen auf fünf Meter zu halbieren und an Bächen ganz wegfallen zu lassen. Und auch in die für die Artenvielfalt wichtigen Wall-Hecken an Feldern und Wiesen dürfen jetzt breite Schneisen geholzt werden. Meine Röttgen das, als er davon sprach, dass „Ökologie die neue Ökonomie“ sei?]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1103</comments>
 <pubDate>Sat, 6 Mar 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kurz erinnert]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1102</link>
<description><![CDATA[10 Jahre Erneuerbares-Energien-Gesetz. Alle feiern den Erfolg des Gesetzes. Bereits mehr als 16% der deutschen Stromerzeugung stammen aus Erneuerbaren Energien. Bis 2020 können es 40% werden, wenn die Politik weiter am Ball bleibt. Bleibt zu erinnern, dass es nie soweit gekommen wäre, wenn die jetzige Regierung damals am Drücker gewesen wäre. Merkel, Westerwelle und Röttgen haben 2000 und bei der Novelle 2004 gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz gestimmt. Das sei „Windrädchenförderpolitik“ meinte der heutige Bundeswirtschaftsminister Brüderle!<br />
<br />
Apropos Umweltgesetze. Vor kurzem nannte Bundeskanzlerin Merkel den Emissionshandel, also die marktwirtschaftlich organisierte Beschränkung der Emission von Treibhausgasen in Europa, das wichtigste Klimaschutzinstrument weltweit. 2003/2004 wurde der Emissionshandel beschlossen, ich war der federführende Berichterstatter der SPD-Fraktion. Eine kurze Recherche hat mir noch die damalige Ablehnung des Gesetzes durch CDU/CSU vor Augen geführt. Das sei ein „brutaler Anschlag auf Arbeitsplätze“, „gefährde die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland“ und sei „mit Sicherheit ein Abwanderungsprogramm“, so eine damalige Oppositionspolitikerin namens Angela Merkel. <br />
]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1102</comments>
 <pubDate>Thu, 4 Mar 2010 07:59:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ein klassisches Eigentor]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1101</link>
<description><![CDATA[… hat das der Bonner CDU-MdL Gerhard Lorth geschossen. Auf seiner Website hat er die Einladungsbriefe und Anmeldungen für Stände auf SPD-Parteitagen veröffentlicht und wertet das als Entlastungsangriff für die CDU. Pustekuchen, denn genau aus diesen Unterlagen geht hervor, dass es bei der SPD einen Einheitspreis gibt und Gespräche mit Spitzenpolitikern eben nicht erkauft werden können. Gut, dass Sie als MdL aufhören, Herr Lorth!]]></description>
 <category>Politik für Bonn</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1101</comments>
 <pubDate>Tue, 2 Mar 2010 07:57:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ohne Staatskohle keine Kernkraft]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1100</link>
<description><![CDATA[Es läuft nicht gut für die Atomlobby. Wenn - wie in allen Umfragen prognostiziert - Schwarzgelb bei der Landtagswahl in NRW strauchelt, gibt es in Deutschland keine parlamentarische Mehrheit mehr für die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Beim Endlager Gorleben prüft ein Untersuchungsausschuss die Manipulationen bei der Erprobung und in kaum einem demokratisch regierten Land geht es wirklich voran mit dem Bau neuer Atommeiler, während alte AKW Stück für Stück abgeschaltet werden.<br />
<br />
Der Bau neuer AKW ist nicht ohne Milliarden der Steuerzahler zu haben, das gibt auch die Wirtschaft zu. Die Organisation IPPNW hat die aktuellen Aussagen, leider von vielen Medien übersehen, wunderbar zusammengefasst.<br />
"Der Atomkonzern E.On räumt inzwischen ein, dass neue Atomkraftwerke nur mit Hilfe "staatlicher Stütze" errichtet werden können: "Ohne Staatskohle keine Kernkraft", erklärte ein hochrangiger E.On-Manager gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS, Ausgabe vom 7. Feb. 2010). Auch eine Analyse der Citibank kam 2009 zu dem Ergebnis, dass neue Kernkraftwerke unwirtschaftlich sind.<br />
<br />
Damit bestätigen inzwischen Banken und die Atomindustrie die Kritik von Atomkraftgegnern wie der IPPNW, dass neue Atomkraftwerke allenfalls mit Hilfe von massiven Staatssubventionen, staatlichen Billigkrediten, Staatsbürgschaften (Hermes-Bürgschaften) und Strompreisgarantien realisiert werden können. Sie bestätigen ferner, dass noch nie in der Geschichte der Branche ein privates Unternehmen das komplette kommerzielle Risiko für Bau und Betrieb eines Atommeilers übernommen hat.<br />
<br />
Die IPPNW dokumentiert dazu Auszüge aus dem FAS-Beitrag "Von wegen Renaissance der Atomkraft":<br />
<br />
"(...) Die beiden deutschen Energieriesen RWE und Eon - voller Aufbruchsstimmung - gründeten deshalb vor einem Jahr ein Gemeinschaftsunternehmen, das in England sechs Kernkraftwerke errichten und betreiben soll, falls es den Zuschlag bekommt. Doch inzwischen haben die Kaufleute der Konzerne einmal nachgerechnet, ob sich so ein Kernkraftwerk überhaupt bezahlt macht. Nach Informationen dieser Zeitung sind die Controller jetzt zu einem Ergebnis gekommen, das sich in dürren Worten so zusammenfassen lässt: ökonomisch nicht darstellbar.<br />
<br />
Die schärfste Analyse liefert die Citibank, die nicht im Verdacht steht, Teil der Anti-AKW-Bewegung zu sein. Im November des vergangenen Jahres veröffentlichten Analysten der Citibank eine Studie unter dem knackigen Titel "New Nuclear - The Economics say no" (Neue Kernkraft - Die Ökonomie sagt nein)."<br />
]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1100</comments>
 <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 08:07:29 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Watschen für Aigner und Klöckner]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1098</link>
<description><![CDATA[Die Ankündigungen von Bundesministerin Aigner und ihrer Staatssekretärin Klöckner werden selbst von Kollegen aus der CDU/CSU nicht mehr ernst genommen. Aigners und Klöckners eigentlich richtiger und von der SPD übernommener Vorschlag, die vom Kartellamt verhängten Bußgelder in eine Stiftung zur Finanzierung der Verbraucherarbeit fließen zu lassen, wurde jetzt von der eigenen Fraktion abgelehnt.<br />
Im Ausschuss für Verbraucherschutz hatte die SPD beantragt, eine Stiftung zur Finanzierung der Verbraucherarbeit zu errichten. Aus den Stiftungserlösen soll zunächst ein Marktwächter im Bereich Finanzdienstleistungen beim Bundesverband der Verbraucherzentralen finanziert werden. Dessen Aufgabe ist es, unlautere Vertriebspraktiken aufzuspüren und diese durch Abmahnungen und Unterlassungsklagen zu unterbinden. Zudem sollen Regulierungslücken aufgezeigt werden und der Marktwächter eine zentrale Rolle in der Aufklärung von Verbraucherinnen und Verbrauchern einnehmen.<br />
<br />
Für den Aufbau von Stiftungskapital sollen neben den Bußgeldern des Kartellamts wegen Preisabsprachen auch Einnahmen aus Verkäufen des Zweckvermögens Deutsche Siedlungs- und Rentenbank sowie weitere Haushaltsreste fließen. Ministerin Aigner und Staatssekretärin Klöckner hatten im Dezember gefordert, Kartellstrafen für den Verbraucherschutz zu verwenden, nachdem das Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von 160 Millionen Euro gegen Kaffeeröster verhängt hatte. Weil Verbraucher oft nur um geringe Summen geschädigt werden, ist eine Schadensersatzklage der einzelnen Verbraucher oft nicht praktikabel.<br />
]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1098</comments>
 <pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:14:06 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Röttgens grüner Lack blättert weiter ab]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1086</link>
<description><![CDATA[Bundesumweltminister Röttgens Reden bleiben angenehm, sein Handeln ist weiterhin unökologisch:<br />
<br />
- die Ausgaben für die Gebäudesanierung werden in 2010 gegenüber 2009 von 2,2 Mrd. Euro auf 1,1 Mrd. Euro gesenkt<br />
<br />
- das Förderprogramm für kleiner Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen wird nicht fortgesetzt, obwohl selbst das Ministerium von einer Erfolgsgeschicht spricht. Für Großkraftwerke will Röttgen dagegen Förderzuschüsse geben<br />
<br />
- Die Mittel für die Solarforschung werden um 25% gekürzt.]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1086</comments>
 <pubDate>Wed, 10 Feb 2010 12:06:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Brückentechnologie zu Erneuerbaren oder Fusion oder doch Atom?]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1096</link>
<description><![CDATA[Röttgen ist für einen schnellen Atomausstieg, oder doch nicht? Merkel unterstützt Röttgens Pläne, ist aber gleichzeitig dafür, die Atomfusion bis 2050 einzuführen. Röttgens Staatssekretärin Reiche ist für den Neubau von Atomkraftwerken. CDU-Fraktionschef Kauder gegen den Neubau von Atomkraftwerken, aber für Export von Atomkraftwerken und deren unbegrenzten Betrieb in Deutschland. Noch Fragen?]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1096</comments>
 <pubDate>Tue, 9 Feb 2010 20:39:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[]]></title>
<link>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1094</link>
<description><![CDATA[Die Verbraucherzentralen stellen Schwarzgelb ein schlechtes Zeugnis aus. «Es kommt jetzt darauf an, dass den Ankündigungen Taten folgen», sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen.<br />
<br />
Besser kann man die bald achtzehnmonatige Amtszeit von Frau Aigner und auch die Arbeit ihrer neuen Staatssekretärin, die politische Arbeit mit Pressearbeit verwechselt, nicht zusammenfassen.]]></description>
 <category>Politik in Berlin</category>
<comments>http://www.ulrich-kelber.de/blog/index.html?itemid=1094</comments>
 <pubDate>Mon, 8 Feb 2010 20:39:07 +0100</pubDate>
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