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„Flüchtlinge und Zuwanderung – Lassen Sie uns darüber reden!“ startete am 23. Oktober 2015


In den letzten Jahren kamen hunderttausende Menschen aus anderen EU-Ländern zu uns, die dort keine Arbeit fanden. Ohne diese zusätzlichen, meist sehr gut qualifizierten neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger, wäre der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands in den letzten Jahren deutlich geringer ausgefallen.

Aktuell, mit einem Höhepunkt im Jahr 2015,  suchen in Deutschland so viele Menschen Zuflucht vor Verfolgung, Bürgerkrieg und Aussichtslosigkeit wie noch nie zuvor. Deutschland ist für viele Menschen zum Ort der Hoffnung geworden. Bundesbehörden, Landesbehörden, Stadtverwaltungen, lokale Hilfsorganisationen und eine überwältigende Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer arbeiteten 2015 und 2016 mit Hochdruck daran, die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge zu bewältigen. Mittlerweile hat sich die Situation wieder deutlich entspannt. Die Turnhalle sind geräumt, nun geht es aber um so mehr um das Thema Integration.

Auch bei uns in Bonn besteht diese Herausforderung. Die Hilfsbereitschaft der Bonner Bürgerinnen und Bürger ist groß. Groß sind aber auch die Sorgen mancher Bonnerin und manchen Bonners, die der wachsenden Zahl Asylsuchender skeptisch gegenüber stehen.

 

 



Gesprächs- und Veranstaltungsreihe soll Austausch fördern

Mit der Gesprächs- und Veranstaltungsreihe „Flüchtlinge und Zuwanderung – Lassen Sie uns darüber reden!“, die 2015-2016 stattfand, habe ich versucht den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, den Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft sowie Politikerinnen und Politikern in Bonn zu fördern. Die Flüchtlingspolitik ist für Bund, Länder und Kommunen ein Mammutprojekt, das unser Land noch lange prägen wird. Wir müssen die Aufnahme organisieren, die Integration bewältigen und dabei unsere Gesellschaft zusammenhalten.

Ziel von „Flüchtlinge und Zuwanderung – Lassen Sie uns darüber reden!“ war der offene Austausch mit allen Beteiligten über die Herausforderungen der Migrationsbewegungen für unser Land und unsere Stadt Bonn. Dabei wollte ich auch Skeptikerinnen und Skeptiker mitnehmen, indem ich mit ihnen gesprochen und ihre Sorgen ernst genommen habe. Natürlich sollten zudem der Einsatz und die Hilfsbereitschaft der zahlreichen Helferinnen und Helfer gewürdigt werden. Polizistinnen und Polizisten, Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen hauptamtlich mit dieser Aufgabe befassten Bürgerinnen und Bürger sind zu Wort gekommen, ihre Vorschläge sind mir wichtig. Nicht zuletzt sollten die in Bonn lebenden Flüchtlinge die Möglichkeit bekommen, über ihre Erfahrungen und Hoffnungen zu berichten.

 


Die bereits aufgenommenen Gespräche wurden intensiviert

Die Idee zu der Gesprächs- und Veranstaltungsreihe resultierte aus den zahlreichen Gesprächen der ersten Jahreshälfte 2015 zum Thema. Ich sprach mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, mit Schulleiterinnen und Schulleitern und der Stadtverwaltung. Im August waren dann während der "Roter-Rucksack"-Tour die Bonner Flüchtlingsinitiativen Gesprächspartner. Zuammen mit Bundesjustizminister Heiko Maas besuchte ich Ende August in Dransdorf ein Flüchtlingscafé der dortigen Kirchengemeinde.

Die Gesprächs- und Veranstaltungsreihe startete mit einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2015 in meinem Bürgerbüro in Bonn und dauerte insgesamt knapp ein Jahr.
 

 

 

Erfahren Sie mehr über meine Gespräche

 

 

 

 

 

 

 

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