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Der Kindergipfel


Im Mai 2004 fand in Dortmund der Kindergipfel statt. Anders als sonst so oft hieß es hier „Kinder reden – Erwachsene hören zu!“. Kinder sind die Politiker von Morgen - und schon heute haben viele von ihnen gute Ideen, wie alle Menschen in Deutschland etwas für eine bessere Zukunft tun können.



Diese Ideen haben die Kinder in einem Zukunftsvertrag zusammengetragen. In diesem Vertrag haben sie ihre Forderungen an die Politiker aufgeschrieben und gleichzeitig auch festgehalten, was sie selbst tun wollen.











Was die Kinder zum Beispiel selbst tun wollen:


Von den Politikern fordern die Kinder unter anderem „Umweltschutz statt Umweltschmutz“. Genauer gesagt fordern sie:


Ich trage durch meine Arbeit im Deutschen Bundestag dazu bei, dass diese Forderungen der Kinder erfüllt werden. Wenn man zum Beispiel seinen Strom mit Solarzellen aus der Sonne holt, braucht man dafür keine Atomkraft- oder Kohlekraftwerke. Kohle gibt es ja nicht unendlich viel auf der Welt, irgendwann ist die mal alle. Die Sonne aber scheint immer, genauso wie der Wind immer weht und das Wasser in den Flüssen immer fließt. Diese Art von Energie nennt man deshalb „erneuerbar“, weil sie nicht wie Öl oder Kohle irgendwann verbraucht sein wird. Wenn man also an die Zukunft und damit an Euch Kinder denkt, muss man sich darum bemühen, weniger von dem Öl und der Kohle zu verbrauchen, damit der Vorrat nicht so schnell zu Ende geht. Im Gegensatz zu Energie aus Kohle, Erdgas oder Erdöl machen erneuerbare Energien auch keinen Dreck und erzeugen bei ihrer Nutzung auch keine Giftstoffe.


Wir sorgen auch dafür, dass die Atomkraftwerke geschlossen werden, denn dort können leider schlimme Unfälle passieren. Damit das alles so gemacht wird, arbeite ich im Bundestag zusammen mit meinen Kollegen an Gesetzen. Zum Beispiel an einem Gesetz, das die erneuerbaren Energien besonders fördert.

Wenn Ihr Euch dafür interessiert, wie es nach dem Kindergipfel weiterging, schaut doch mal nach unter www.kindergipfel.de. Dort findet Ihr auch Informationen zum Kindergipfel 2008 in Bonn und den dort beschlossenen Zukunftsvertrag 2008.

Im April 2009 haben sich 80 Kinder aus der Tschechischen Republik, Rumänien, Frankreich, Großbritannien, Polen, Österreich und Deutschland in Karlsruhe zum 1. europäischen Kindergipfel getroffen. Zu den dort beschlossenen Selbstverpflichtungen im Bereich Umwelt gehört




Kindergipfel 2012

Im Jahr 2012 wird wieder ein Kindergipfel stattfinden. Das Motto ist dieses Jahr „Einer für alle, alle gegen einen: Tatort DisKRIMInierung“. Der Gipfel wird vom 7. bis 10. Juni 2012 in Nürnberg stattfinden. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren. Auf dem Gipfel könnt ihr euch in verschiedenen Workshops mit anderen Kindern und Jugendlichen austauschen. Die Erwachsenen müssen zuhören, was ihr zu sagen habt. Anmelden könnt ihr euch mit diesem Flyer. (Verlinkung PDF)

Einen Überblick über die Workshops könnt ihr hier nachlesen:

• Der Körper schimpft mit!
Die Körpersprache der Diskriminierung

• Den „rechten“ Weg gehen
Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft

• Gefangen auf dem Rettungsboot
Diskriminierung von Flüchtlingen

• Die ganze Welt gegen deine Gefühle
Diskriminierung in sozialen Netzwerken

• Andere von anderen anders gemacht.
Von Individualität und Ausgrenzung.

• Fremdes bleibt fremd, solang man’s nicht kennt.
Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund

• Diskriminierung verboten
Wir haben Rechte! Workshop zu Kinderrechten

Weitere Informationen findet ihr unter www.kindergipfel.de

Fotos: kindergipfel.de, kindergipfel.eu

 


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