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In den siebziger Jahren hat das BAföG nicht nur zur im internationalen Vergleich dringend notwendigen Erhöhung der Studentenzahlen geführt. Insbesondere wurde die Möglichkeit zu studieren unabhängig vom Einkommen des Elternhauses. Unter der Regierung Kohl wurde der Förderbetrag und die Einkommensgrenze nicht entsprechend der Inflation angepasst. Resultat: Immer weniger Studierende kommen aus einem Elternhaus mit niedrigem Einkommen und immer mehr Studenten müssen trotz BAföG nebenher jobben, wodurch sich natürlich das Studium verlängert.
Das tut die SPD, um das BAföG wieder zu einem Instrument einer Bildungsoffensive zu machen:
- Trotz Sparkurs der Bundesregierung werden die Mittel für BAföG ab dem Sommersemester 2001 deutlich erhöht. Damit erfüllt die SPD ein weiteres Wahlversprechen.
- Der Höchstsatz für das BAföG wird von heute 1.030 DM monatlich auf 1.100 DM angehoben, nachdem bereits 1999 eine Erhöhung stattgefunden hatte.
- Die Freibeträge beim Einkommen der Eltern werden angehoben und das Kindergeld nicht mehr angerechnet. Damit erhöht sich die Zahl der Studierenden, die zum Bezug von BAföG berechtigt sind, enorm.
- Der Studienabschluss wird, auch bei Überschreitung der Regelstudienzeit, verlässlicher gefördert.
- Studiengänge im Ausland werden gefördert, fachübergreifende Studiengänge sind nach der Reform erstmals problemlos möglich.
- Es wird eine Höchstgrenze von 20.000 DM Darlehensschuld eingeführt. Gerade für Studenten mit langwierigen Studiengänge wird so finanzielle Sicherheit eingeführt.
- Dazu kommt die Erhöhung des Kindergelds um 50 DM monatlich seit 1998 und die Anhebung der Freibeträge für Jugendliche in Ausbildung, die die Eltern massiv entlasten.
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