Die Regierungskoalition wird die Erlöse aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen konsequent für den Abbau der Staatsschulden einsetzen.
Dies verringert die Zinsausgaben des Bundes um jährlich 5 Milliarden Mark gegenüber der Finanzplanung. Damit sind neue Investitionen in die Zukunft Deutschlands möglich, ohne den Abbau der Neuverschuldung zu verlangsamen. Es bleibt dabei: Ab 2006 wird der Bund keine neuen Schulden mehr machen, sondern Jahr für Jahr Schulden abbauen.
Übrigens profitiert Bonn nicht nur indirekt von dem Zukunftsinvestitions-Programm, sondern auch ganz konkret: Der Bund gibt - zusätzlich zu Ausgleichsgeldern des Bonn-Berlin-Gesetzes - eine kräftige Finanzspritze für den Aufbau der GMD-University, an der Fachkräfte für Bonns boomende IT-Branche ausgebildet werden sollen.
Das Zukunftsinvestitionsprogramm 2001 - 2003 im Detail:
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| Verkehr |
10,2 Milliarden Mark |
| Investition in die Schiene |
6,0 Milliarden Mark |
| Straßenbau |
2,7 Milliarden Mark |
| Bundesverkehrswegeplan |
1,5 Milliarden Mark |
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| Forschung und Bildung |
3,3 Milliarden Mark |
| BAföG-Reform |
1,5 Milliarden Mark |
| Zukunftsinitiative Hochschule etc. |
1,8 Milliarden Mark |
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| Energiezukunft |
1,5 Milliarden Mark |
| Wärmedämmung etc. Altbauten |
1,2 Milliarden Mark |
| Energieforschung |
0,3 Milliarden Mark |
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