An einem einzigen Tag konnte Bonn sich über zusätzliche knapp 100 Millionen Mark aus Bundesmitteln freuen. So etwas ist selten. Schön, dass es gerade der zehnte Jahrestag des Umzugsbeschlusses war, an dem Bundesregierung und SPD-Bundestagsfraktion so deutlich Signale für unsere Stadt gesetzt haben.
Neben den insgesamt 3,4 Milliarden Mark Ausgleichsmittel für die Region und bereits zugesagten 205 Millionen Mark für die Bonner Kultur bis 2003 fließen z.B. im Wissenschaftsbereich für den Normalbürger unsichtbar viele Gelder des Bundes nach Bonn. Mit noch einmal zusätzlich 87 Millionen Mark für die Kultur und 12 Millionen Mark für soziale Belange hat der Bund jetzt auch offen die Bundesstadt Bonn gestärkt.
Die beharrliche Arbeit des Bonner Kulturrats, der Oberbürgermeisterin, meines Kollegen Lothar Mark und einiger Lobbyarbeit hinter den Berliner Kulissen ist es zu verdanken, dass die SPD-Bundestagsfraktion zugesagt hat, im Bundeshaushalt für die Jahre 2002-2010 weitere 87 Millionen Mark für die Bonner Kultur bereitzustellen. Damit kann die Bonner Kultur auf einem hohen Stand umgebaut werden. Mit der gleichbleibenden Förderung von 10 Millionen Mark ab 2005 gibt die SPD-Bundestagsfraktion ein starkes Signal für ein dauerhaftes Engagement des Bundes für die Bonner Kultur.
Das Gustav-Heinemann-Haus in Tannenbusch leistet seit vielen Jahren Herausragendes in der Behindertenarbeit. Das SPD-geführte Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat jetzt beschlossen, in den Jahren 2001 und 2002 das Stiftungskapital um 12 Millionen Mark zu erhöhen. Das sichert die Arbeit des Gustav-Heinemann-Hauses dauerhaft.