Newsletter 07/2002
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Aktuelle Themen aus der Bundespolitik
Uli Kelber, MdB
Berlin, 23.04.2002

Wirtschaftswachstum zieht wieder an

Deutschland ist wieder auf den Wachstumspfad des Jahres 2000 (3%) zurück. Schon für 2003 sagen Weltbank und EU wieder 2,9% Wirtschaftswachstum und 200.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland voraus. 2004 und 2005 soll das Wachstum ebenfalls bei ca. 3% liegen.

Damit ist die kurze Wachstumsdelle von 2001 und 2002 als Folge einer Weltwirtschaftskrise schon überwunden. Zum ersten Mal blieb dabei die Arbeitslosenzahl unter der der letzten Wirtschaftskrise 1996/97 und zwar um 500.000. Das Wachstum zieht dabei schon 2002 wieder an. Nach einem Rückgang im ersten und einem Stillstand im zweiten Quartal erwarten die Wirtschaftsforscher ein Wachstum von 2,5 Prozent bis Ende des Jahres.

Über das gesamte Jahre gerechnet, wird jetzt ca. 1% Wachstum erwartet. Die Regierung war für den Haushalt noch 0,75% ausgegangen, manche Institute sogar nur von 0,3% bis 0,5%. Eine Prognose nach der anderen wird jetzt positiv korrigiert, weitere Steigerungen sind möglich.

Zur Erinnerung: Bei der Regierung Kohl lag das durchschnittliche Wachstum trotz Wirtschaftsbooms in den USA nur bei 1,3%, bei der Regierung Schröder trotz Weltwirtschaftskrise bei 1,6%. 

 
### Fakten zur SPD-Politik, XI ###

Die Arbeitnehmer haben wieder einen größeren Anteil am Volkseinkommen als noch 1998. War die Zahl viele Jahre lang als Zeichen unsozialer Politik geschrumpft, steigt sie seit 1998 nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes wieder.

Der Anteil der Arbeitnehmer war von 74,7% (1993) auf 71,5% (1998) gesunken. Bis 2001 stieg der Anteil wieder auf 72,7%. Durch die Steuerreform und das Kindergeld wird der Anteil auch 2002 weiter steigen.

 

© 2002, Ulrich Kelber, SPD-MdB aus Bonn
http://www.kelber.de