Chance für erweiterten Lärmschutz für Ramersdorf

Berlin, 18.03.2010

Ulrich Kelber

Gute Nachrichten für die Ramersdorfer und den Bürgerverein hat Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber. Bereits letzte Woche wurde dem Sozialdemokraten beim Gespräch mit dem für Lärmschutz zuständigen Landesbetrieb Straßenbau zugesagt, dass im Arbeitsprogramm 2010/2011 eine Überprüfung des Lärmschutzes in Ramersdorf enthalten ist. „Ich rechne dann mit neuen, moderneren und höheren Lärmschutz in den nächsten Jahren. Die heute vorhandenen Elemente sind aus einer anderen Zeit und bietet der betroffenen Bevölkerung kaum Schutz“, ist Kelber optimistisch.


Welche Fortschritte beim Lärmschutz erreichbar sind, zeige der Austausch der Fahrbahnübergänge auf den Autobahnen in Ramersdorf, der durch massive Proteste des Bürgervereins und auf Initiative Kelbers vorgenommen wurde. „Die Knallgeräusche sind verschwunden, jetzt muss noch der Dauerlärm bekämpft werden, der Kampf der Ramersdorfer um Ruhe dauert schon Jahrzehnte. Lärm ist das unterschätzteste Gesundheits- und Umweltrisiko. An vielen Stellen in der Stadt muss in Lärmschutz investiert werden. Ein größerer Teil der Straßenbauetats muss in Lärmsanierung statt Neubau fließen“, ist der Abgeordnete entschlossen.

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