
Das Wahlversprechen der schwarzgelben Bundesregierung ist geplatzt: Für die Mehrheit der Menschen wird es keine Entlastung geben. Schon seit März müssen Millionen von gesetzlich Versicherten ohne Beteiligung der Arbeitgeber Zusatzbeiträge an ihre Krankenkassen zahlen. Schwarzgelb will noch weitergehen und plant mit der Teilpauschale von 29 Euro den Ausstieg aus dem solidarischen Gesundheitssystem. Die SPD will die Zusatzbeiträge wieder abschaffen und die solidarische Bürgerversicherung einführen. Darüber wollen der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Prof. Dr. Karl Lauterbach und Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber mit den Bonnerinnen und Bonner diskutieren
am Mittwoch, den 14. April 2010,
um 17:30 Uhr,
im Gangolfsaal des Münster-Carrés
(Gangolfstr. 4, Bonn).
"Die Kopfpauschale wird die Zweiklassenmedizin zementieren. Denn sie belastet Arme stärker als Reiche und muss alleine von den Versicherten gezahlt werden. Damit müssen Millionen von Menschen vor dem Arztbesuch zum Sozialamt,“ prognostiziert Kelber. Kelber: "Jeder Mensch muss unabhängig vom Geldbeutel Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung haben. Die Bürgerversicherung hebt die Trennung von privater und gesetzlicher Krankenkasse auf, weil alle Bürgerinnen und Bürger und alle Einkommensarten einbezogen werden.“
© 2010 Ulrich Kelber, MdB