
Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) hat die von der schwarzgelben Bundesregierung angekündigt Beendigung der Förderung des Einbaus von Dieselruß-Partikelfiltern heftig kritisiert. "Dieser Stopp hätte auch für die Region drei schlimme Folgen: Die krebserregenden Rußpartikel bleiben in der Luft, die Nachrüstung von Fahrzeugen für die Bonner Umweltzone wird teurer und technologisch führende Hersteller aus der Region mit ihren Jobs werden gefährdet", erläutert Kelber.
Die Finanzierung des Förderprogramms sei durch die Einnahmen aus den Aufschlägen für "schmutzige Dieselfahrzeuge" in der Kfz-Steuer gesichert, den man außerdem bis 2012 verlängern könne. "Bisher hat die Regierung das Geld 2010 erneut für das Stopfen von Haushaltslöchern vorgesehen", berichtet Bonns Bundestagsabgeordneter. Mit 330 Euro pro nachgerüstetem Auto könnte man stattdessen allen Anwohnern und Dienstleistern der Bonner Umweltzone helfen und gleichzeitig die Luftqualität massiv verbessern.
Kelber erinnert daran, dass in der Region Bonn gerade auch weltweit technologisch führende Hersteller wie die Firma TwinTec aus Königswinter ihren Sitz hätten. "Aber auch diese international agierende Firmen brauchen einen starken Heimatmarkt, um die Technologieführerschaft und damit die Jobs zu sichern", ist Kelber überzeugt
© 2010 Ulrich Kelber, MdB