Kelber: Aus Stuttgart21 aussteigen und Mittel nach NRW umleiten

Bonn, 04.03.2013

Ulrich Kelber

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) fordert eine Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur nach volkswirtschaftlichem Nutzen statt nach Himmelsrichtung. In diesem Zusammenhang fordert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion den Ausstieg von Bahn und Bundesregierung aus dem Projekt Stuttgart21 und die Umleitung der Gelder nach NRW, insbesondere zum Ausbau des Schienenverkehrs in der Region Köln.


"Wohl bis zu 6,8 Mrd. Euro sollen nach Stuttgart für ein Projekt mit begrenztem verkehrlichen Nutzen fließen. Ein Großteil des Gelds stammt aus dem Bundeshaushalt und dem Gesamtetat der Bahn. Gleichzeitig fehlt das Geld, um den völlig überlasteten Schienenverkehrs-Knoten Köln auszubauen. Dabei verhindert dieser Flaschenhals die noch bessere Fernverkehrsanbindung des deutschen Westens an Brüssel/Paris/London und mehr Nahverkehr in unserer boomenden Region. Außerdem geht der größte Teil des Schienengüterverkehrs durch die Region Köln. Jeder Euro ist hier hundertmal besser investiert als in Stuttgart" erläutert Kelber.


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