SPD-Aktion zum 8. März: "Altersarmut kommt mir nicht in die Tüte" - Damit es im Alter für mehr als trockenes Brot reicht

Bonn, 06.03.2013

Ulrich Kelber

"Frauen sind besonders von Altersarmut betroffen", stellen die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Dr. Claudia Bogedan, und Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber fest.

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März werden die Bonner Sozialdemokratinnen und Kelber mit einer Aktion auf ihre Antworten auf weibliche Altersarmut aufmerksam machen. Von 6:30 bis 8 Uhr werden die SozialdemokratInnen unter dem Motto "Altersarmut kommt mir nicht in die Tüte" Brötchen und Flugblätter an Pendlerinnen am Bonner Hauptbahnhof verteilen.


"Familienarbeit, Teilzeit, Minijobs und Niedriglöhne führen zu geringen eigenständigen Rentenansprüchen. Heutige Erwerbsarmut wird dann zur Altersarmut von morgen", beschreibt Bogedan die Ursachen von weiblicher Altersarmut."Damit es im Alter für mehr als trockenes Brot reicht, brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn, den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und den Ausbau der Kinderbetreuung", sagt Kelber. Und für all diejenigen, für die die Rente heute schon nicht reicht, will die SPD die Solidarrente in Höhe von 850 Euro einführen. "Am Ende eines arbeitsreichen Lebens muss eine auskömmliche Rente stehen", fordern die Bonner SozialdemokratInnen.


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