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Diskussion zur Akte Rosenburg – Ethos und Rechtswissenschaft

Bonn, 05.07.2017

Ulrich Kelber

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Ulrich Kelber diskutiert am Dienstag, den 11. Juli um 14:15 Uhr im Juridicum der Uni Bonn mit Studierenden über Schlussfolgerungen aus der "Akte Rosenburg": Während der Nazi-Diktatur war die Justiz Teil des staatlichen Unterdrückung- und Vernichtungsapparats. Nach 1945 konnten viele belastete Juristen ihre Tätigkeit in der jungen Bundesrepublik unbehelligt fortsetzen. Die „Akte Rosenburg“ hat gezeigt, dass auch die Rosenburg in Bonn-Kessenich, bis 1973 Sitz des Bundesjustizministeriums, hier keine Ausnahme war. Auch hier arbeiteten viele NS-belastete Juristen weiter – teils in herausgehobener Position.

 

Ulrich Kelber will – gemeinsam mit dem Historiker Manfred Görtemakers und dem Rechtswissenschaftler Christoph Safferling – darüber diskutieren, welche Folgerungen sich aus dieser Erkenntnis für die heutige Juristenausbildung ergeben. Anders gefragt: Wie viel Ethos sollte die Rechtswissenschaft lehren? Alle interessierten Bonnerinnen und Bonner sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

 

 


Zum Hintergrund: Bereits im Jahr 2012 hatte das Bundesjustizministerium eine Unabhängige Wissenschaftliche Kommission unter Leitung des Historikers Manfred Görtemaker und des Juristen Christoph Safferling eingesetzt und ihr erstmals Zugang zu allen Akten eröffnet. Seit Ende 2016 liegen die Ergebnisse vor. Der Abschlussbericht ist unter dem Titel "Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit" im Verlag C.H.Beck erschienen.

 


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