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BImA baut Leerstand bei Büroliegenschaften ab und investiert in Wohnungssanierung

Bonn, 17.03.2014

Ulrich Kelber
spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke

"Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat weite Teile ihres Leerstandes bei ihren Büroliegenschaften in Bonn abgebaut", berichtet Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD). Kelber hatte 2012 den hohen Leerstand der Büroimmobilien kritisiert.
und sich nun nach dem aktuellen Stand erkundigt. Laut BImA sind die Liegenschaften in der Reuterstraße 231/233, Buschstraße 85, 61/63 und Kaiser-Friedrich-Straße 19 ("Villa Spiritus") verkauft. Weiterhin leer steht das Gebäude in der Husarenstraße 28, das aber auch verkauft werden soll.


Besonders freut Kelber, dass die noch leer stehenden Bürogebäude auf der Adenauerallee 91-93 abgerissen und die Flächen für den Erweiterungsbau des Bundesamtes für Justiz (BfJ) genutzt werden. Zusätzlich werden die denkmalgeschützten Liegenschaften 87a und 91 in das BfJ integriert. "Das BfJ wächst und platzt aus allen Nähten", sagt Kelber, der auf den schnellen Bau drängt.

Der SPD-Politiker hofft darauf, dass auch die Leerstände in den Bonner BImA-Wohnungen zügig abgebaut werden. Im Oktober 2013 standen alleine in der Siedlung in Tannenbusch 81 Wohnungen leer wie aus einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion aus der letzten Bezirksvertretungssitzung hervorgeht (vgl. Drs. 1410455). "Wer diese Leerstandszahlen sieht, weiß, warum der Rat im vergangenen Sommer eine Zweckentfremdungsverordnung beschließen musste! Ohne Druck auf die BImA und andere Wohnungsbaugesellschaften geht es offenbar nicht", urteilt der SPD-Stadtverordnete und Sozialausschussvorsitzende Peter Kox aus der Stellungnahme der Stadtverwaltung (vgl. Drs. 1410455ST2. Kox erläutert: "Ziel ist es, leer stehende Wohnungen schnell wieder zu vermieten, um den angespannten Wohnungsmarkt in Bonn zu entlasten und vor allem Menschen mit geringem Einkommen wieder eine Chance auf Wohnraum zu geben. Die Stadtverwaltung muss dafür längeren Leerstand kontrollieren und gegebenenfalls ahnden können. Die Zweckentfremdungsverordnung ist dafür das richtige Instrument."

Da viele dieser Wohnungen in schlechtem Zustand sind, hofft Kelber, dass die BImA die Wohnungen schnell saniert und wieder vermietet. Er hat darum die BImA auch nach den Bauunterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen gefragt. Laut der BImA werden 2014 in alle Bonner Wohnungen rund 4,2 Mio. Euro investiert, bis 2018 sind es insgesamt 14,5 Mio. Euro. Aufgeschlüsselt auf die drei großen Siedlungen werden 2014 in die Wohnungen in Tannenbusch 1,86 Mio. Euro (4 Mio. Euro bis 2018), in Pennenfeld 1,7 Mio. Euro (7,4 Mio. Euro bis 2018), in die Wohnungen in Friesdorf 400.000 Euro (1,1 Mio. Euro bis 2018) investiert. Für andere Wohnungen in Bonn, wozu zum Beispiel die Adenauerallee und die Buschstraße gehören, sind 2 Mio. Euro vorgesehen. "Das sind Schritte in die richtige Richtung", sagt Kelber und mahnt, dass künftig kontinuierlich in die Instandhaltung investiert werden muss, damit nicht wieder so ein großer Sanierungsstau entsteht.


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