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Bonn muss beim Verkehr im Bundesviertel endlich handeln

Bonn, 20.04.2018

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) fordert von Oberbürgermeister Sridharan und der Kommunalpolitik mehr Tempo bei der Verbesserung der Verkehrssituation im Bundesviertel und den angrenzenden Wohngebieten. „Es ist gut für Bonn, dass im Bundesviertel in naher Zukunft noch viele tausend weitere Arbeitsplätze entstehen, aber dafür muss die Verkehrsanbindung endlich in einem anderen Tempo verbessert werden, damit der Standort attraktiv bleibt. Dabei kann ich nur empfehlen, den Schwerpunkt auf Bahn, Bus und Radverkehr zu legen, dazu muss unbedingt die geplante Seilbahn kommen“, erläutert Kelber.

 

Er werde immer häufiger von Anwohnern des Bundesviertels, aber auch zunehmend von den Unternehmen selbst angesprochen, ob er nicht Druck auf die Stadtspitze ausüben könne. Aus Sicht des Abgeordneten bietet das am Rhein gelegene Bundesviertel die einmalige Möglichkeit, noch einen deutlich höheren Anteil von Fahrradverkehr zu erreichen. „Dazu muss es Bonnerinnen und Bonnern gezielt erleichtert werden, das Fahrrad zu nutzen, in dem z.B. bestehende Routen ergänzt, gepflegt und noch attraktiver gemacht werden. Mit den immer zahlreicheren eBikes sollten auch verstärkt RadpendlerInnen in den Blick genommen werden. Bonn und die Umlandgemeinden sollten das sehr kostengünstig und schnell umsetzbare Konzept des ADFC für Radpendelrouten jetzt verwirklichen“, meint Kelber.

 


Den Takt auf der U-/Stadtbahnstrecke will der Sozialdemokrat deutlich verdichten. Dazu soll schnell ermittelt werden, welche Taktverdichtung sofort möglich ist und ob Maßnahmen am Hauptbahnhof mittelfristig noch mehr Fahrten erlauben würden. „Jetzt rächt sich, dass die Ratsmehrheit aus CDU, Grünen und FDP seit vielen Jahren das Angebot an Bussen und Bahnen trotz Zunahme an Bevölkerung und Arbeitsplätzen in Bonn nicht erhöht hat“, ärgert sich Kelber.

 

Kein Verständnis hat Bonns Bundestagsabgeordneter dafür, dass die Stadt Bonn so langsam bei den Planungen für die Seilbahn vorankomme. Aus seiner Sicht würde die Seilbahn das Bundesviertel optimal mit den beiden Bahnstrecken verbinden. Kelber bittet die Kommunalpolitik darüber nachzudenken, die Seilbahn von Beginn an bis in den Ennertbereich zu verlängern, um die Ennert- und Siebengebirgsorte über Rad und Bus direkt an die Endhaltestelle anzubinden.

 

Auch die Querung der Bahnlinien stellt in Bonn ein Hindernis für die Erschließung des Bundesviertels dar. Wenn ein Bahnübergang durch eine -unterführung ersetzt werden soll, muss die Stadt bisher in etwa ein Drittel der Kosten dafür übernehmen. Kelber verweist darauf, dass auf seine Initiative hin im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, dass an international genutzten Strecken wie in Bonn dieser Eigenanteil in Zukunft weitgehend entfallen soll. Für Bonn wäre das am Ende eine Einsparung im zweistelligen Millionenbereich. „Um dann aber schnell bauen zu können, muss der Oberbürgermeister jetzt endlich die Vorbereitungen vorantreiben. Wann liegt endlich eine baureife Planung für eine Bahnunterführung an der Erich-Ollenhauer-Straße vor?“, fragt der Abgeordnete.

 

Kelber bietet der Stadt auch an, sie bei einer Offensive zu unterstützen, zwischen Köln und Bonn (und Andernach) ein drittes bzw. viertes Gleis zu bauen, um einen dichten S-Bahn-Takt zu ermöglichen. „Das könnte tausende Pendler auf die Schiene bringen, eine Entlastung, die keine Maßnahme für den Autoverkehr erreichen kann. Außerdem wären auch umsteigefreie Verbindungen aus dem Ahrtal, aus Euskirchen, Rheinbach und Meckenheim bis ins Bundesviertel möglich. Wegen des zusätzlichen Gleises sei die Bahn auch zu mehr Lärmschutz als heute verpflichtet“, skizziert Kelber seinen Vorschlag.

 

Beim Autoverkehr will Kelber sich auf vergleichsweise kleinere, kurz- oder mittelfristig umsetzbare Maßnahmen konzentrieren. „Wenn wir einige Auf- und Abfahrten der Autobahnen entflechten könnten, würde sich mancher Rückstau, wo sich verschiedene Verkehrsrichtungen gegenseitig blockieren, gänzlich vermeiden lassen. Und bei der Reuterstraße sollte man noch einmal vertieft prüfen, ob nicht doch eine flexible Nutzung der vier Spuren möglich ist, trotz des Abschnitts mit der Straßenbahn zwischen Bonner Talweg und Hausdorffstraße. Drei Spuren am Morgen in die Stadt, drei Spuren am Abend aus der Stadt heraus oder auch getrennte Abbiegespuren, in anderen Städten ist das möglich“, meint der Abgeordnete.

 

Zuletzt müsse auch schleunigst etwas für die Bürgerinnen und Bürger in den Wohnviertel rund um das Bundesviertel passieren, fordert Kelber. „Die Viertel leiden zunehmend unter Schleichverkehr, Parksuchverkehr und parkende Pendler. Mit Verkehrsführung, Anwohnerparken und anderen Maßnahmen kann die Stadt hier für eine Entlastung sorgen. Bisher passiert mir da viel zu wenig“, bilanziert Bonns Bundestagsabgeordneter.

 


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