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Kelber drängt erneut auf mehr Lärmschutz, Baumaßnahmen wohl ab 2019

Bonn, 18.10.2018

Bonns Bundestagsabgeordneter Ulrich Kelber (SPD) hat sich erneut an den Landesbetrieb Straßenbau NRW gewandt und auf einen Baubeginn für den Lärmschutz an den Bonner Autobahnen gedrängt. „Die ausführliche Antwort an mich macht klar, dass vom nächsten Jahr an Baumaßnahmen für Lärmschutz beginnen werden, manche Lärmsanierung wird allerdings später kommen, als zunächst erhofft“, berichtet der Sozialdemokrat.

 

Ursprünglich sollten auf der A565 zwischen Lengsdorf und Poppelsdorf unmittelbar im Anschluss an die derzeit stattfindende Sanierung der Fahrbahn Lärmschutzwände im Bereich zwischen Sebastianstraße und Abfahrt Poppelsdorf gebaut werden. Der Straßenbetrieb berichtete Kelber nun, dass die entsprechende Ausschreibung aufgehoben werden musste und neu beraten wird.


Von der Abfahrt Endenich der A565 bis zum Autobahnkreuz Bonn-Nord soll der Lärmschutz gemeinsam mit dem Ersatzbau des „Tausendfüßler“ ab 2021 errichtet werden, die gesamte Bauzeit wird zwischen fünf und sechs Jahre betragen.

 

Ab 2021 soll die A565 zwischen der Abfahrt Poppelsdorf und der Reuterstraße sowie auf der Reuterstraße selbst die Fahrbahn saniert werden. Diese Baumaßnahme will der Landesbetrieb nutzen, um auch dort unter anderem Lärmschutzwände zu errichten.

 

Erst ab 2028 sollen die Nordbrücke (als Neubau) und die Autobahnabschnitte davor und dahinter auf drei Spuren erweitert und in diesem Zusammenhang Lärmschutz errichtet werden. „Die Bürgerinnen und Bürger in Geislar, der Nordstadt und Tannenbusch werden hier erneut auf viele Jahre vertröstet, das ist mehr als ärgerlich“, kritisiert Kelber die Verschiebung.

 

Schon ab dem Frühjahr 2019 wird entlang der A555 im Bereich Tannenbusch eine 250 Meter lange Lärmschutzwand errichtet werden.

 

Bei der rechtsrheinischen A59 zwischen der Abfahrt in Vilich und dem Autobahnkreuz Ramersdorf läuft zur Zeit das abschließende Planfeststellungsverfahren, Baurecht wird dann voraussichtlich 2020 vorliegen. Mit dem dadurch entstehenden neuen Autobahnanschluss an der Maarstraße und der durchgängigen Dreispurigkeit kämen dann auch umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen, berichtet Bonns Bundestagsabgeordneter.

 

Froh ist Kelber, dass der Landesbetrieb endlich auch mit Planungen für Ausbau und Lärmschutz an der A59 zwischen der Abfahrt in Vilich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nordost auf Höhe der Nordbrücke begonnen hat und diese bis Ende 2020 abschließen will. „Auch wenn es dann noch einige Jahre bis zur Baumaßnahme selbst dauern kann, ist damit endlich das Ärgernis beseitigt, dass auf Höhe von Vilich-Müldorf und Geislar eine Lücke in allen Lärmschutzplanungen verblieb“, freut sich Kelber für die betroffenen Anlieger.

 

Eine deutliche Botschaft hat der Bundestagsabgeordnete noch an Bonns Oberbürgermeister Sridharan und den Bonner Stadtrat: „Die Errichtung von Lärmschutz wird die Beeinträchtigung durch die ohnehin ab 2020 geplanten großen Baumaßnahmen auf Bonns Autobahnen weiter erhöhen. Diese Phase wird wohl 15 Jahre andauern. Wo bleibt das Verkehrskonzept, um Bonns Mobilität zu erhalten? Die Bestellung von Bahnen und Bussen dauert doch Jahre, auch Fahrerinnen und Fahrer müssen ausgebildet werden, Maßnahmen für den Radverkehr sind auch nicht innerhalb weniger Wochen umzusetzen. Diese Untätigkeit ist ein unverzeihlicher Fehler“, warnt Kelber, der bis 2002 Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bonner Stadtrat war.


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